Verfasst von: harDi | 10. August 2009

Blues

Du schlugst dem Tag die Bitte ab
Ihn sorglos zu genießen
Was er an Licht und Wärme gab
Schien dich nur zu verdrießen
Der Blues in deiner Seele rieb
Sich auf an deinen Zweifeln
So dass dir fast nichts übrig blieb
Als alles zu verteufeln

Was war in der Vergangenheit
Geschah es gar vergebens?
Erbarmungslos sang deine Zeit
Das leise Lied des Lebens
Doch dein Gewissen hatte dich
zur Taubheit auserkoren
Und lag dir unabänderlich
mit Zweifeln in den Ohren

Er gaukelte dir Schlimmes vor
Der Grund deines Gegrübels
Auch nackte Angst, die dich beschwor
War Wurzel allen Übels
So war es schlecht um dich bestellt
Weswegen du dich trenntest
Hoffend, das in jener Welt
Du glücklich werden könntest.

© D.Harms


Antworten

  1. „der Blues“ unter dem man ürsprunglich vielleicht etwas anderes erwarten würde hat mich schwer beeindruckt, klasse geschrieben, wie auch die seite sehr gut aufgebaut ist.
    Ohne Schnörkel, sich auf das Wesentliche konzentriert.
    gefällt mir sehr gut
    werde mir mit Interesse und Freude die anderen texte ansehen und bin sehr auf die bookrixbücher gespannt, denn daher komme ich eben…
    grinst…ja, ja, die Neugierde treibt’s…lacht Angelface


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