Stöhne nicht
Wenn Preise steigen aber Löhne nicht
Verzicht
predigen nur die Geld haben
Selbst Schwaben
traben
Auf der Suche nach finanziellen Gaben
Umsonst zur Bank und dann zum Pfandhaus
Ihr Erspartes zahlt man ihnen in die Hand aus
Und ich fand raus
Wenn du auf Sand baust
Weil du dem Mann in der Bank traust
Musst du noch mehr entbehren
Und den auch noch ernähren
Der Held
mit dem Geld
bist dann du
Der Mann behält den Job, die Bank macht zu
Und nu?
Stöhne nicht
Denn über all das Schöne spricht
Es sich doch besser wenn man Ziele hat
Satt
Und zufrieden heißt auch faul und träge
Präge
dir das ein
Sonst setzt es Schläge und man kriegt dich klein
Haut dir die Gefühle platt
Und macht dich wütend auf all die Geldverdiener,
die Welt-Verminer, die In-Jede-Kamera-Griener,
die Wahl-Versprecher
die Nach-der-Wahl-ihr-Versprechen-Brecher
die fast Vergessnen, Machtbesessenen
mit Null Anstand und ohne Stil.
Warum reich sein?
Wär ich gerne ein Scheich? Nein.
Der Weg ist das Ziel.
© D.Harms

